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Hintergründe und Statistiken

 

 

 

 

Einsätze ab dem Jahr 2000 - Auszug -

 

  • Einsätze im Jahr 2000 = 3

  • Einsätze im Jahr 2003 = 46

  • Einsätze im Jahr 2006 = 94

  • Einsätze im Jahr 2007 = 121

  • Einsätze im Jahr 2010 = 154

  • Einsätze im Jahr 2012 = 204

  • Einsätze im Jahr 2013 = 261

  • Einsätze im Jahr 2014 = 137

  • Einsätze im Jahr 2015 = 141

  • Einsätze im Jahr 2017 = 98

  • Einsätze im Jahr 2018 = 134

  • Einsätze im Jahr 2019 = 27

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  • Einsätze des Teams insgesamt = 2212

  • Anzahl Stunden insgesamt = 4668

  • Thüringer Systeme Einsätze (gesamt) = 17341

  • Von 22 bestehenden Systemen werden derzeit nur 12 in Jena zentral erfasst.

  • Insgesamt arbeiten derzeit in Thüringen 346 ehrenamtliche Mitarbeiter.

  • Der Verein des Kriseninterventionsteam Gera wurde gegründet am 03.09.2000.

     

    Krisenintervention und Notfallseelsorge, ein Thema das alle etwas angeht!!

    Krisenintervention ist die kurzfristige Betreuung von Menschen, welche nach einem traumatischen Ereignis unter akutem psychischen Schock oder unter starken seelischen Belastungen leiden. Der Einsatz ist immer zeitlich begrenzt.

    Das psychische Trauma resultiert aus einem als überwältigend empfundenen Ereignis, dem man sich auf keine Weise, weder körperlich noch psychisch, entziehen kann.

    Krisenintervention ist meist Rettungsdienst für die Seele und Psyche, mit einer speziellen Ausbildung. Notfallseelsorge ist meist kirchlich, doch immer Konvesionsfrei. Die Ziele sind aber gleich !!

    Ziel der Krisenintervention und Notfallseelsorge ist nicht nur die Überwindung der Krisensituation, sondern auch die Verhinderung einer ungünstigen Weiterentwicklung sowie die Erweckung der Bereitschaft zur vielleicht notwendigen Langzeitbehandlung.

    Im Mittelpunkt steht die Bemühung eine Beziehung zum Betroffenen aufzubauen, ihm Ruhe und Halt zu vermitteln, damit die chaotischen und traumatischen Eindrücke bewältigt werden können.

     


     

    Schwerpunkte der Notfallseelsorge sind Ansprache und Beistand, einfaches Da-Sein und die Aufmerksamkeit für die Angehörigen bzw. mitbetroffenen Personen aber auch der Einsatzkräfte, sowie die Aktivierung des sozialen Umfeldes/Netzes und das Angebot religiöser Betreuung. Dazu gehört auch die Gestaltung von Ritualen wie zum Beispiel Aussegnungen. Sie arbeitet grundsätzlich ökumenisch. Unterstützt wird die Arbeit der Notfallseelsorge durch Kriseninterventionsteams, z. B. des Arbeiter-Samariter-Bunds oder der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V.[3] und durch den Dienst Psychosoziale Unterstützung des Malteser Hilfsdienstes e. V., der zwei Unterstützungssysteme für Betroffene und Angehörige anbietet: Krisenintervention (KIT) und Notfallseelsorge (NFS), wobei NFS auf einem rein christlichen Selbstverständnis basiert und KIT auf medizinisch psychologischen Gesichtspunkten.

    Häufig betreiben Initiativen der Notfallseelsorge auch die Seelsorge für Einsatzkräfte. Diese richtet sich an die bei einem Notfall beteiligten Einsatzkräfte, hierzu gehört auch die langfristig ausgelegte und kontinuierliche Betreuung von Helfern im Sinne der Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen (SbE) oder Critical Incident Stress Management (CISM).

    Beide Aufgabenbereiche haben ein gemeinsames Ziel: Die Vermeidung einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS; engl. PTSD für: posttraumatic stress disorder). Allerdings machen die beiden unterschiedlichen Zielgruppen durch ihre unterschiedliche Verarbeitung des Notfall-Einsatz-Geschehens eine unterschiedliche Herangehensweise nötig.

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